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AK Umbau in Eisenstadt

25.10.2017 Anna Palkovits

Der ORF übernimmt freundlich die AK-Botschaft: „Innerhalb von zwei Jahren wurde die AK- und ÖGB Zentrale umgebaut, dabei wurde auf eine faire Auftragsvergabe und auf soziale Kriterien geachtet. Die Kosten blieben im vorgesehenen Rahmen von 4,5 Millionen Euro.

Auch in diesem Artikel kommt die Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft vor – natürlich ist die Arbeiterkammer dagegen, da die Pflichtmitgliedschaft angeblich die Existenzgrundlage für die AK sei.

Müssen wir in den nächsten Jahren bei jeder AK Aussendung mit einem Hinweis auf den Zwang zur Mitgliedschaft leben?

Es gibt keinen Grund, warum sich durch den Wegfall eines Zwangs etwas zum schlechteren wenden würde. Für gute Arbeit wird auch eine AK belohnt und könnte in weiterer Folge mit vielen freiwilligen Mitgliedschaften rechnen. Die Arbeiterkammer ist ein Dienstleistunternehmen für die Arbeitnehmer, wieso also eine Dienstleistung durch Zwangsbeiträge?

Das Gleiche gilt für den Zwang zur Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer. Die Gewerkschaften stellen doch nicht Ihre Arbeit ein, weil es keinen Zwang zur Mitgliedschaft gibt. Die Folge eines Wegfalls der Zwangsmitgliedschaft wäre, dass man den Apparat effizienter machen muss und die Leistung attraktiver – sich also mehr auf die Zielgruppe besinnt, nämlich die Arbeitnehmer. Die Menschen in Österreich sind gerne bereit für gute Arbeit zu bezahlen.

Polemische Panikmache und das Finanzieren von politischen Vorfeldorganisationen braucht niemand.

Link: http://burgenland.orf.at/news/stories/2873414/