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Bildungsaufstieg im Burgenland, quergedacht!

Ja, das Burgenland hat im Bildungsbereich aufgeholt. Das ist super, war aber auch nicht schwer. Das Schlusslicht zu sein motiviert und bringt auch Geld der Bundesregierung ins Land. So wurden in dieser Zeitspanne seit 1970 die Oberstufengymnasien Jennersdorf und Güssing sowie Oberstufenzweige in bestehenden Gymnasien eingerichtet.

Eines ist im Burgenland besonders, es hat die wenigsten Unterstufengymnasien Österreichs. Die burgenländischen NMS/früher HS sind aber so gut, dass um 30% mehr Schüler_innen aus diesen Schulen in ein Oberstufengymnasium wechseln als in Gesamtösterreich. Diese Unterstufenform ist sogar doppelt so erfolgreich wie in Wien und ermöglicht einen problemlosen Besuch einer Oberstufe.

So schließen im Burgenland die Hälfte aller Jugendlichen ihre Schulbildung mit einer Matura ab, 16% mehr als in Restösterreich. Dadurch ist auch der Anteil der burgenländischen Unter-Dreißigjährigen mit Matura um 8% höher als im österreichischen Durchschnitt.

Doch auf diesem ersten Erfolg auszuruhen wäre schlecht. Denn was zeigt diese Studie uns noch.

Die Anzahl an Personen zwischen 15 und 29 Jahren mit Matura die im Burgenland leben ist deutlich geringer als jene die hier Matura gemacht haben, sie sinkt um die Hälfte, von 50% auf 24%. Auch die Anzahl an Burgenländerinnen und Burgenländer mit Hochschulabschluss ist um 13% geringer als in Gesamtösterreich und beträgt nur 7%, obwohl beinahe alle Maturant_innen auch studieren gehen. Wo sind diese gut ausgebildeten Burgenländerinnen und Burgenländer alle hingekommen. Liegt es vielleicht daran, dass unsere aufwändig ausgebildeten Akademiker_innen gezwungen werden ihre Heimat zu verlassen und auswärts ihr Glück zu suchen.

Dazu stellen sich mir ein paar Fragen:

–        Welche Maßnahmen wurden seitens der Politik eingeleitet um für qualifizierte Burgenländerinnen und Burgenländer in ihrer Heimat Arbeitsplätze zu schaffen.

–        Welche forschenden und innovativen Betriebe wurden eingeladen sich anzusiedeln.

–        Welche Infrastruktur, von Zufahrtsmöglichkeit, öffentlichen Verkehrsträgern bis High-Speed-Internet, wurde geschaffen um hochtechnischen Betrieben einen Forschungsbetrieb zu ermöglichen.

Leider werden mir durch SPÖVP all diese Fragen mit: na ja, leider noch nicht, aber gleich gehen wir´s an, beantwortet. Wie dies in den letzten Jahren im Burgenland seitens der Politik üblich ist.

Doch damit finde ich mich und mit mir alle NEOS nicht ab, wir sind aufgestanden – aus der Mitte der Bevölkerung, als Väter, als Mütter als interessierte Menschen – und holen uns unser Burgenland wieder zurück, für uns und unsere Kinder.

Wir haben den Mut dazu!