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Fördermillionen transparent einsetzen!

Laut Beschluss der Bundesregierung erhält das Land 100 Millionen Euro Förderung. Früher war das Burgenland als Ziel-1-Gebiet eingestuft. Mittlerweile wird es als Übergangsregion bezeichnet und diese 100 Millionen Euro sind die Bundesförderung für die laufende Förderperiode bis 2020.

Diese Fördermillionen haben aber nur dann Sinn, wenn sie absolut transparent und so effektiv wie möglich eingesetzt werden. Ich möchte Klarheit über den Einsatz der Fördermillionen!

Im Zuge der Ziel-1-Förderungen hat sich vieles verbessert. Doch während sich die heimische Politik damit brüstet, Arbeitsplätze geschaffen zu haben, muss noch immer jede_r zweite Burgenländer_in in ein anderes Bundesland pendeln. Ohne Zweifel wurden Arbeitsplätze geschaffen. Doch das bedeutet nicht automatisch, dass es auch hochwertige Arbeitsplätze sind, die den Burgenländerinnen und Burgenländern zugute kommen.

Für mich steht fest, dass diese 100 Millionen Euro sinnvoll und transparent eingesetzt werden müssen und die Politik sich einigen muss wohin die Reise geht. Während Landeshauptmann Hans Niessl mit den 100 Millionen Euro die Wirtschaft stärken möchte, in den Tourismus investieren und Arbeitsplätze schaffen will, hat sein Stellvertreter Franz Steindl bemerkt, dass das Burgenland eine beschämend niedrige Forschungsquote hat.

Jedenfalls wird sich das Wunschkonzert der beiden Landesspitzen mit 100 Millionen aber nicht ausgehen. Man wird sich wohl auf etwas konzentrieren müssen. Aus meiner Sicht wäre der burgenländischen Wirtschaft am meisten durch ein besseres Verkehrsnetz – auch im öffentlichen Verkehr – sowie dem Ausbau von Breitband-Internet in wirklich jeder Gemeinde geholfen.

Ich fordere die Parteispitzen auf, sich an einen Tisch zu setzen, und gemeinsam mit Experten zu evaluieren, wie die Fördermillionen am besten, und dazu noch völlig transparent eingesetzt werden können!