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NEOS Burgenland befürworten die Klärung der Streitpunkte zwischen dem Land Burgenland und der Stiftung Esterhazy

21.02.2018 Anna Palkovits

Nach beinahe sieben Jahren Rechtsstreit konnten sich das Land Burgenland und die Esterházy-Gruppe nun in einem Teilbereich einigen: viele weitere Gespräche und Entgegenkommen von beiden Seiten wird es brauchen, um alle Konflikte beizulegen.

Ulli Koch, Stadtkoordinatorin NEOS Eisenstadt: „Wir begrüßen die neuen Entwicklungen sehr und freuen uns auf das breite nationale und internationale Auftreten des Burgenlands mit der Stiftung Esterhazy. Vor allem die Opernfestspiele sind ein absoluter Höhepunkt im Kulturkreis des Jahres, deren Fehlen 2018 wohl auch die Zahlen des Gesamtumsatzes im Tourismus senken wird. 

Wir sind betrübt, dass dies das Ergebnis einer langen, traurigen Reise ist. Viele internationale Events wurden vom Tourismusverband Burgenland besucht, bei denen Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen rund um Esterhazy nicht einmal erwähnt wurden – damit wurden Chancen und Wachstumsmöglichkeiten eingeschränkt. Auch wurde durch die fehlende Gesprächsbereitschaft und Weitsicht viel Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler an Anwaltskanzleien umverteilt.

Eine politische Entkopplung und transparente Gestaltung von Förderungen ist absolut notwendig, wie dieses Beispiel zeigt. Damit kann ausgeschlossen werden, dass es bei Änderung der politischen Akteure nicht wieder zu persönlichen Spannungen und damit verbundenen Nachteilen für die Menschen und die Kultur im Burgenland kommt.

Für Eisenstädterinnen und Eisenstädter ist die Stiftung Esterhazy ein wirtschaftlich, kulinarisch und kulturell wichtiger Faktor, durch den die Stadt viel internationales Publikum begrüßen kann.“