« Zurück zur Übersicht

NEOS Eisenstadt: Aufklärung in der Eisenstädter Fußgängerzone zur falschen Jahreszeit

31.01.2018 Anna Palkovits

Seit gestern, dem 30.01.2018, erklären Mitarbeiter der Stadtgemeinde und der Polizei Verhaltensregeln in der Fußgängerzone Eisenstadt: für ein besseres Miteinander. So wird über Verhaltensregeln gesprochen, wann man mit dem Auto die Fuzo befahren darf und wie man sich als Radfahrer verhält. Diese Aktion wird als Teil einer Offensive zur Nachhaltigkeit angepriesen.

„Diese Aktion fördert das bessere Verständnis und Auskommen der Bürgerinnen und Bürger untereinander“, sagt Ulli Koch, Stadtkoordinatorin Eisenstadt. „Jedoch ist uns nicht klar, wo hier Nachhaltigkeit gesehen wird. Unter „Eisenstadt denkt nachhaltig“ gäbe es viele wichtigere Punkte. Als Erstes sollte die Fußgängerzone attraktiver gestaltet, die Parksituation entschärft und für Barrierefreiheit gesorgt werden. Die Vermeidung von Müll unter Einbeziehung der zahlreichen Supermarktketten wäre ein weiterer, sehr wichtiger Schritt, auch sollten in Kindergärten und Schulen Projekte unterstützt werden, die sich mit kreativen Ideen für die Zukunft der Stadt auseinandersetzen.“

Thomas Steiner freut sich, dass die Stadt zum Bestbieterprinzip gewechselt hat: 2016 wurden abgeblich 50 Prozent aller Aufträge der Stadt an Unternehmen aus Eisenstadt vergeben, 65 Prozent an Unternehmen aus der näheren Umgebung.

Ulli Koch und das Eisenstädter Team würden hier um mehr Transparenz bitten: “Welche Eisenstädter Unternehmen erhalten welche Aufträge in welchem Volumen? Dies wäre eine schöne Werbung für die Unternehmen und die ÖVP würde den Vorwurf der Freunderlwirtschaft möglicherweise schnell entkräften können.”